Weltrekord Versuche 2013 in Ballenstedt

Der letzte Showdown des Jahres steht an! Nach einem Jahr Pause finden wieder Weltrekord Versuche statt, diesmal in Ballenstedt auf dem Verkehrslandeplatz. 20 Startplätze sind ausgeschrieben: Heli- und Flächenpiloten halten sich die Waage. Timo will den Dauerflug Weltrekord übertreffen, Niels mit seinem Jet den Guiness Rekord einstellen. Eine komplette Übersicht der Ausschreibung und Teilnehmerliste findet sich bei RC Network. Die Messanlage der Speeder wurde aufwendig ausgerüstet und mit Highspeed Kameras ausgestattet, was eine solide Dokumentation der Geschwindigkeiten ermöglicht. Dazu gleich mehr.

Die Aufgabe: Die Weltrekord Mess-Strecke

Wie bekannt sein dürfte fliegen wir im Speedcup in einem 200m Korridor (20m breit, Flughöhe zwischen 5m und 35m), welcher am Anfang und Ende mit Pylonen abgesteckt ist. Je nach Setup fliegt man dann mit unterschiedlicher Höhe an (Sturzflug), nimmt also den Speed aus der senkrechten Beschleunigung voll mit. Das ist bei den Weltrekord Versuchen verboten! Hier wird gefordert, dass der Pilot schon 100m vor dem Einflug in die Strecke das Level zwischen 5m und 35m einhält. Gemessen wird der reine horizontale Speed. Überwacht wird die Flughöhe durch Judges, die Verstöße an die Messanlage weitermelden. Die Geschwindigkeiten aus den Speedcups und den WR Versuchen sind somit nicht direkt vergleichbar. Ich konnte mir als Contest Director die Strecke in aller Ruhe anschauen, und 300m sind schon verdammt lang, wenn man mit über 400 Sachen fliegt. Hut ab vor den Leistungen der Piloten. Es gibt ja immer noch Piloten und Zuschauer die meinen Speedfliegen wäre leicht. :-)

Messanlage – Ein Stück High Tech

Die Messanlage wurde von Christian Erdt und Andreas Renicke konstruiert. Christian macht die Technik, Andreas den Papierkram und die Materialbeschaffung. Die Weltrekord Anlage mit 4 Kameras war in Ballenstedt zum ersten mal im Einsatz. Zusätzlich zu den bekannten Kameras wurden Highspeed Kameras installiert (1000 Bilder die Sekunde!). Diese Kameras filmen durch eine Peilstange, welche vorher von einem Vermessungsbüro auf dem Flugplatz eingerichtet wurde. Die Mess-Strecke war laut Protokoll genau 200m und 5mm lang. Diese Highspeed Kameras erzeugen so viel Datenstrom, dass dem nur mit Glasfaser Kabel begegnet werden kann. Eine Menge Technik für möglichst genaue und dokumentierte Ergebnisse. Wie funktioniert die Sache? In die Bilder der Highspeed Kameras wird synchron ein Zeitstempel eingefügt, also auf beiden Kameras die gleiche Zeitinformation. Wird nun ein Flug gewertet, dann nimmt man den Zeitstempel vom Einflug, den Zeitstempel vom Ausflug und hat somit die genaue Flugzeit in den 200m. Daraus wird dann der Speed berechnet. Für eine Wertung muss noch ein Gegenflug erfolgen, damit möglicher Rückenwind eliminiert werden kann. Diese Auswertung ist sehr aufwendig und zeitintensiv. Hier ein Bild von Christian bei der Auswertung.

Auswertung

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Die Messanlage hat sehr gut funktioniert, auch wenn immer mal jemand meckert. Da ich die meiste Zeit direkt beim Geschehen war kennt man seine Pappenheimer. Es gibt Piloten, die bekommen in 95% der Fälle eine Auslösung. Andere bekommen weniger Treffer. Die Anlage ist sicher nicht perfekt, aber in der jetzigen Ausführung schon sehr gut. Jungs, weiter so mit der guten Arbeit!

Heli Dauerflug

Timo Wendtland möchte den Dauerflug Rekord, der bei 1 Stunde und 45 Minuten steht, überbieten. Das Unterfangen findet natürlich nicht in der Mess-Strecke statt, sondern auf dem weitläufigen Gelände in einer ruhigen Ecke. 3 Judges kontrollieren den Flug mit jeweils einer Stoppuhr. Der Heli darf maximal 6Kg wiegen, aber Timo war weit darunter. Unter leichten kreisenden Flugbewegungen spulte er die erste Stunde ab. Ja, leichte Kreise fliegen verbraucht anscheinend weniger Strom, als nur zu schweben. Knapp vor Erreichen des Rekords bei 1:45 war Timo schon nicht mehr so entspannt. Die Anspannung zehrt an den Nerven. Nach einem neuen Rekord von 2h und 31 Minuten beendet Timo seinen Flug und hat damit eine neue Bestmarke gesetzt. Angeblich war da noch Raum für eine längere Flugzeit. Eins muss man bedenken: Der Heli muss an einem Stück gelandet werden, es darf kein Teil abbrechen. Teileverlust führt zur Annulierung. Wer also seinen Akku bis zum bitteren Ende auslutscht läuft Gefahr bei der anschließenden Notlandung seine geflogene Leistung nicht gewertet zu bekommen. Das gilt analog auch für die Flächenflieger: Verliert man ein Teil, der Prop zählt hier nicht mit, wird der Flug gestrichen. Gratulation Timo! Anbei ein Bild des auf Dauerflug optimierten Heli…

Dauerflug_Heli

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Guiness Rekord: RC Modell – Jet

Niels hat sich vorgenommen den Guiness Rekord für Jets einzustellen. Dies ist ihm eindrucksvoll gelungen! Für alle Teilnehmer, und auch anwesende Zuschauer, waren die Flüge von Niels ein Highlight. Schlussendlich liegt der neue Rekord bei gemittelten 709Km/h, das sind fast 200m in der Sekunde. Dabei war der WR Flug nicht sein schnellster Flug. Wir hatten am Samstag morgen einen Flug mit 750Kmh von einer Seite. Leider lief eine der Highspeed Kameras nicht, so dass der Flug nicht dokumentiert wurde. Niels hat es sportlich genommen und zweierlei bewiesen: Dass die Messanlage auch mit über 700 Sachen klarkommt und er diese Leistung jederzeit abrufen kann. Hier ein Bild von seinem Jet.

Niels_Turbine

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Heli Speed Rekord

Es entwickelte sich ein Kampf zwischen dem Banshee Team um Christian Köperl, der auch amtierender Weltrekord Inhaber ist, und dem Henseleit Helicopters Team. Von Heli habe ich leider wenig technische Expertise, daher hier nur meine bescheidenen Eindrücke. Christian konnte schon am Freitag mit 272Km/h gewaltig vorlegen. Diese Bestmarke sollte bis Sonntag bestand haben. Dann gelang es Christian seine eigene Marke noch knapp zu verbessern. Neuer Rekord 273,6Km/h. Der Speed Banshee liegt wie in Brett in der Luft und ist wahrscheinlich dadurch knapp überlegen. Henseleit hat alles versucht, konnte sich aber nicht nah genug herankämpfen. Hier ein Bericht von Stefan Segerer.

Flächen Speeder Verbrenner 10ccm

Bei den Verbrennern gibt es nur eine FAI Klasse bis 10ccm. Die Deutschen DM Klassen bis 6,60ccm (B) und 10-15ccm (D) sind keine FAI Klassen. Dieses Jahr war nur Hartmut angetreten den WR von seinem Teamkollegen Dag zu überbieten. Irgendwie fehlt bei den Verbrennern der Nachwuchs, so dass ich vermute, dass die Klasse langsam ausläuft. Schade, denn ich mag den brachialen Lärm der offenen Reso´s und den Geruch auf dem Flugfeld. Der alte Rekord von Dag liegt bei 405,3Kmh. Die Speedcups zeigen, dass solche Leistungen nur von wenigen Piloten überhaupt erreicht werden können, und dazu die äußeren Bedingungen optimal passen müssen. Das war in Ballenstedt leider nicht der Fall: Leichter Querwind und keine schnelle Luft. Große Tuningmaßnahmen sind nicht mehr zu erwarten, so dass alles stimmen muss, um einen neuen Rekord zu fliegen. Hartmut war mit 402Kmh sehr nah dran, aber gelangt hat es nicht. Einmal flog er 430 mit dem Wind, konnte dann aber gegen den Wind keinen Fabelspeed hinlegen. Hartmut war nur Samstag vor Ort, Sonntag hatte Familie Priorität.

Hartmut

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Flächen Speeder – Der United Kingdom National Record

In Ballenstedt wurde nicht nur um Weltrekorde gekämpft. Stuart nahm mit seiner Frau den weiten Weg aus England auf sich, um den nationalen UK Rekord zu durchbrechen. Auf der Insel gibt es keine Messanlage, mit der man solche Rekorde fliegen könnte. Der alte Rekord steht bei 266Km/h. Stuart flog ein HJK Monster und kämpfte tapfer mit der Mess-Strecke. Er hatte vorher keine Chance zu trainieren, dafür haben wir in Germany die Speedcups. Bis er sich eingeschossen hatte waren die Akkus leer. Bei 2 Flügen hat er es geschafft seine letzte Strecke zu bekommen, also die Akkus schon komplett eingebrochen waren. Schwund bei Akkus ist immer! Nach Coaching von Jens Göbel, und leichtem Druck von seiner Frau, war dann am Samstag der Frust vergessen. Linker Anflug – Treffer, rechter Anflug – Treffer… 314Km/h im Mittel und somit neuer Rekord. Er wollte weiter Speeden, aber Jens hat ihn gebremst. Schließlich galt es nun, dass Monster ohne Schaden zu landen, was auch gelang. Stuart, see you next year to break the 200 Miles/h barrier!

Stuart_Monster

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Der Elektro Combo Rekord

Beim Combo Rekord muss mit 2 unterschiedlichen Energiequellen geflogen werden. Den Rekord hat Ralph Okon seit 2011 inne (372Km/h). Als Titelverteidiger war er natürlich wieder dabei. Daneben griffen Christian Erdt, Marcus Koch und Kai Koppenburg nach dem Rekord. Marcus, Kai und Ralph mit dem Typhoon, Christian mit dem Peregrine Prototypen.

Peregrine

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Alle 3 Herausforderer waren auch in der Unlimited FAI Klasse unterwegs, so dass wenige Flüge in der Combo Klasse geflogen wurden. Der Monster Speeder Peregrine geht an das maximale FAI Reglement (5Kg, 150dm²). Das Ding ist ein Brocken! Die Typhoons sind etwas kleiner, aber immer noch sehr groß. Christian setzte am Freitag mit 455Km/h in eine Richtung eine erste Duftmarke, leider gab es keine komplette Wertung. Dummerweise platzte der Peregrine Prototyp am Samstag in der Luft, als der Angriff auf den Combo Rekord geplant war. Somit waren nur noch Ralph, Kai und Marcus im Rennen. Ralph hatte beim ersten Flug auch einen Komplettverlust seines Typhoon. Der Speeder reagierte im Abschwung nicht mehr auf Befehle und bohrte sich in den Boden. Aus den Resten konnte man keine Ursache mehr ermitteln. Somit blieb der Shootout zwischen Marcus und Kai. Kai hatte sehr schnelle Flüge, aber ohne Wertung. Marcus legte nach und flog knapp 421Kmh, neuer Rekord. Anschließend konzentrierte sich Kai auf den Unlimited Rekord. Gab es da einen kleinen „Nicht Angriffs Pakt“ im Team? :-) Glückwunsch an Marcus Koch zum Combo Rekord.

Angriff auf den Unlimited FAI Rekord

Die alte Bestmarke von David Dzida lag bei 439Km/h. Im Laufe des Jahres 2013 zeichnete sich ab, dass nur ein paar Piloten in der Lage sind auf einem solch hohen Niveau zu agieren. Christian Erdt hat in Siegendorf gezeigt, dass er mit seinem Tomahawk schnell fliegen kann. Mit einem Prototypen (der Peregrine) anzutreten birgt ein gewisses Risiko. Nach dem Verlust des Peregrine flog er mit seinem B-Modell (Fluxkompensator) zumindest einen neuen Österreich Rekord, war aber bei FAI Unlimited aus dem Rennen. Gesetzt waren Kai Koppenburg, Marcus Koch und David Dzida (als Titelverteidiger). Daneben gab es noch 2 Piloten, deren Leistungen schwer einzuschätzen waren. Niklas Kahlich machte sich auf den diesjährigen Speedcups rar. Als Vizemeister in 2012 hat er dennoch bewiesen, dass er immer für vordere Platzierungen gut ist. Jakob Karpfinger war seit seinem DM Titel 2011 nicht mehr bei den Speedern dabei. Er fliegt mittlerweile F5D und trainiert weiter fleissig im Stillen. Dank Studium in München ist er Mitglied der Akamodell TU München. Die Jungs haben mit dem Bathlet bewiesen, dass sie Sieger Modelle entwickeln können. Nun tauchte Ende 2011 auf der Website der Akamodell ein Bild eines neuen Speeders (Name „Tanto“) auf. Das bescheidene Ziel: Ein neuer Weltrekord in Unlimited FAI (Klasse #175)! Man wächst an den Herausforderungen.

Akamodell_Tanto

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Der Tanto zeigt radikale Merkmale: 6 Blatt Klapp Prop an einem Pyro 800 (ein 5020 / 14 Poler), Akkus komplett in der Fläche, die Fläche sitzt auf einer Art Pylon (die Fläche liegt im hinteren Drittel komplett frei). Der Leitwerksträger ist sehr lang und dünn. Die 2,4Ghz Antenne geht durch den Tragflügel auf die Oberseite. Jede Menge neue Konzepte, die zumindest offiziell noch nicht gezeigt haben, wo deren Leistungsgrenze liegt. Um es vorweg zu nehmen: An dem Wochenende war komplett der Wurm drin! Das A Modell schlug nach wenigen Sekunden ungesteuert ein, Totalschaden. In einer Nachtschicht wurde das B-Modell aufgebaut und am Samstag früh auf einem anderen Modellflugplatz getestet. Danach gab es massive Probleme mit den Kontronik Reglern, welche dem Leistungshunger des 6 Blatt Props nicht gewachsen waren. So war keine volle Leistung abrufbar, was sich in einem 320er Speed darstellte. Der Tanto und Jakob haben sich an dem Wochenende unter Wert verkauft. Ich bin mir sicher, dass es nicht am Piloten lag. Hier wurde, meiner Meinung nach, versucht zu viele neue Konzepte auf einmal in einen Speeder zu packen. So hätte man mit einem der bewährten Powercroro / YGE Setups konkurrenzfähige Leistung zur Verfügung gehabt. Dann hätte man gesehen, wie der Tanto die Leistung in Speed umsetzt. So aber blieb ein Wochenende voller Frustration für das komplette Team der Akamodell München.

Kai legt am Freitag Morgen mit einer 443 im Mittel vor, verzichtet aber auf eine Auswertung seines Fluges. 12:29 fliegt Niklas eine 439Km/h und schrammt damit knapp am bisherigen Rekord von David vorbei. Um 12:46 wird Kai im zweiter Flug mit 470,6Km/h gemessen und setzt die Hürde für die Konkurrenten sehr hoch. David greift ab Samstag ins Geschehen ein und setzt weiterhin auf sein WR Modell von 2011 (vergrößerter F5D Flieger). Er hat Durchflüge von mehr als 450Kmh auf dem Tacho, leider keine komplette Wertung. Samstag Mittag platzt sein A Modell in der Luft, was seine Stimmung spürbar drückt. Am Sonntag ist David abgereist und somit hat er die Titelverteidigung aufgegeben. Ab Sonntag Vormittag ist plötzlich die Situation gegeben, dass niemand mehr Fliegen möchte. Leerlauf im Wettbewerb, keine Platzhalter mehr auf dem Tisch! Somit gilt ab jetzt: First come, first serve. Marcus hat seinen Combo Rekord und greift in Unlimited FAI nicht mehr an. Um 10:39 tritt Niklas mit einem Fluxkompensator an, die Fläche wurde in Kooperation mit Erwin Schamburger gebaut. Mit nur einem 10s Setup ballert er eine 476,8 in die Strecke und verdrängt Kai von Platz 1. Dabei war der Flug alles andere als sauber: Es waren Korrekturen dabei, die Wetterbedingungen waren nicht optimal, die Luft nicht die schnellste. Trotzdem schafft Niklas diesen Speed. Kai setzt zum Gegenangriff an, fliegt aber einen Versuch ohne Wertung. Beim nächsten Angriff steuert sein Typhoon ungesteuert in den Boden. Die Reste des Rumpfes stecken 60cm tief in der Erde und müssen mit dem Spaten geborgen werden. Kai macht sein Ersatzmodell starklar und jagt einen Akkusatz nach dem anderen durch. Alleine in der letzten Stunde vor Ende der Veranstaltung hatte er sicher 5-6 Flüge! Niklas hatte es sich derweil mit einem Kaltgetränk gemütlich gemacht und beobachtete die Aktivitäten von Kai. Trotz aller Anstrengungen war die Topmarke von Niklas am Sonntag nicht mehr zu knacken. Punkt 16:00 Uhr endete die Veranstaltung mit einem verdienten Sieger Niklas Kahlich in der Klasse #175 Unlimited FAI. Die neue Bestmarke liegt somit bei 478,6Km/h. Die 500er Schallmauer rückt langsam in Reichweite…

Abschließend alle Ergebnisse im Überblick:

  • #175 / Niklas Kahlich – NEU 478,69Km/h
  • #196 / Dr. Marcus Koch – NEU 420,94Km/h
  • #203 / Christian Köperl – NEU 273,63Km/h
  • #199 / Timo Wendtland – NEU 2:31h
  • UK National Record – Stuart McFarlane – NEU 314,55Km/h
  • AT National Record – Christian Erdt – NEU 253,86Km/h
  • Turbinenmodell (Guiness-Rekord) – Niels Herbrich – NEU 709Km/h

Links, Videos und weitere Quellen:

Video Niels Turbie 709Kmh: http://www.youtube.com/watch?v=sa-TSNeTK-A

Video Hartmut Verbrenner: http://www.youtube.com/watch?v=D5jw-LoWnXI

Video TDR Henseleit: http://www.youtube.com/watch?v=MRh9vPYHY6M

Video Speed Banshee: http://www.youtube.com/watch?v=myxp7e1J-1o

Video Peregrine Christian: http://www.youtube.com/watch?v=qz7JJsGRV2w

Video Fluxkompensator Niklas: http://www.youtube.com/watch?v=C89CLbio0Cg

Video Typhoon Kai: http://www.youtube.com/watch?v=LWkK-2Z7c7M

Video Typhoon Xs Marcus: http://www.youtube.com/watch?v=8Ozq_iZx8Hc

Video David Dzida: http://www.youtube.com/watch?v=xNhjwmv_btg

Video Akamodell München: http://www.youtube.com/watch?v=eIglGKz17Xk

Link: Stuart McFarlane Webseite

Link Bilder und Kommentare: Andreas

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